Hand aufs Herz: Wie oft scrollt ihr wirklich durch alte Bilder auf eurem Handy, nur um einen Moment noch einmal zu erleben? Bei den meisten Menschen ist die Antwort ernüchternd selten, die schönsten Aufnahmen verschwinden zwischen tausend anderen Dingen in der Kamerarolle.
Dazu kommt ein Problem, das viele unterschätzen: Digitale Bilder sind erstaunlich vergänglich. Festplatten fallen aus, Cloud-Dienste ändern ihre Bedingungen, Dateiformate veralten und Passwörter geraten in Vergessenheit. So verschwinden mit der Zeit ganz leise die Erinnerungen, die einem eigentlich am wichtigsten sind.
Genau deshalb bin ich ein großer Verfechter des gedruckten Fotoalbums. Ein gedrucktes Bild hat etwas, das ein Bildschirm nie haben wird: Gewicht, Textur, Präsenz. Man nimmt es in die Hand, blättert, setzt sich mit jemandem zusammen und erlebt den Tag noch einmal, man kann es stolz an der Kaffeetafel herumzeigen, ganz ohne Akku, Login oder Technik.
Und es ist ein Erbstück. Eure Festplatte wird niemand in fünfzig Jahren durchsehen, ein schön gebundenes Album dagegen schon. Vielleicht gibt es euer heutiges Smartphone und euren Cloud-Zugang dann längst nicht mehr, das Buch im Regal steht immer noch da.

Wenn ihr euch für ein Album entscheidet, empfehle ich ein echtes Fotoalbum, das auf Fotopapier belichtet und nicht nur digital gedruckt wird: die Farben sind brillanter und die Bildqualität kommt an klassische Abzüge heran. Eine sogenannte Layflat-Bindung, bei der sich das Album komplett flach aufschlagen lässt, sorgt außerdem dafür, dass gerade Panoramabilder über die Doppelseite wunderbar zur Geltung kommen.
Bei der Auswahl der Bilder helfe ich euch gern, oder ich überlasse euch die Entscheidung ganz. Von der ersten Bildauswahl bis zum fertigen Album vergehen bei mir in der Regel ein paar Wochen Gestaltungszeit, dazu kommen rund drei Wochen für den Druck. Am Ende haltet ihr ein Buch in den Händen, auf das ihr noch in vielen Jahren stolz sein werdet.


